„Ein Agent, der eingehende Anfragen liest, den Interessenten recherchiert, bewertet ob es ein guter Lead ist — und bei Treffern direkt einen Termin in deinem Kalender vorschlägt."
Schritt 1: Agenten-Typ auswählen
Dein erster Agent braucht ein klares Aufgabengebiet. Die besten Einstiegs-Agenten:
- Sales Qualifier — Liest Kontaktanfragen, recherchiert, qualifiziert, bucht Termine (dieser Guide)
- Inbox Manager — Sortiert E-Mails, beantwortet Standard-Anfragen, flagged Wichtiges
- Content Scheduler — Plant Social-Media-Posts, schreibt Drafts, postet zu optimalen Zeiten
- Research Assistant — Recherchiert Themen, fasst zusammen, bereitet Briefings vor
Wir bauen heute den Sales Qualifier. Warum? Weil er den direktesten Business-Impact hat: Jeder qualifizierte Lead = potenzieller Umsatz.
Schritt 2: Das Briefing schreiben
Das Briefing ist der wichtigste Teil. Hier definierst du, WER dein Agent ist und WAS er tut. Ein gutes Briefing hat 5 Abschnitte:
2.1 Identität
Du bist Emma, der Lead-Qualification-Agent von [DEIN UNTERNEHMEN].
Du arbeitest 24/7, checkst alle 15 Minuten neue Anfragen und
entscheidest selbstständig, welche Leads einen Termin wert sind.
2.2 Aufgabe
1. Neue Kontaktanfrage aus dem CRM abrufen
2. Lead recherchieren: LinkedIn, Website, Branche, Größe
3. Qualifizieren nach unseren Kriterien (siehe unten)
4. Bei Treffer: Persönliche E-Mail formulieren + Kalender-Link senden
5. Bei Fehlschlag: Höfliche Absage + in „Nurture"-Liste ablegen
2.3 Qualifikations-Kriterien
Budget: Unternehmen > 5 Mitarbeiter ODER Finanzierungsrunde > Serie A
Dringlichkeit: Sucht aktiv nach Lösung (Signal: Pitch einreichen, Demo anfragen)
Fit: Passt zu unseren Case Studies (Branche: Tech, E-Com, Beratung)
2.4 Tonalität & Brand Voice
- Professionell, aber nicht steif
- Direkt, aber freundlich
- Kein Marketing-Bullshit
- Immer mit konkretem nächstem Schritt (nicht: „melden Sie sich",
sondern: „Hier sind 3 Slots nächste Woche — welcher passt?")
- Signatur: Dein Name + Link zum Kalender
2.5 Grenzen & Watchdog-Regeln
- Keine Preisangaben ohne Rücksprache
- Keine vertraglichen Zusagen
- Keine Antwort auf aggressive/beleidigende Anfragen
- Bei Unsicherheit: Lead markieren + mir zur Entscheidung vorlegen
Schritt 3: Skills & Tools verbinden
Dein Agent braucht Zugang zu den Systemen, mit denen er arbeiten soll. In der nAIce Console:
- E-Mail (IMAP/SMTP) — Zum Lesen & Senden von E-Mails
- Kalender (Calendly/Google) — Zum Vorschlagen & Buchen von Terminen
- CRM (Airtable/HubSpot/Pipedrive) — Zum Abrufen & Aktualisieren von Leads
- Web-Recherche — Zum Recherchieren von Unternehmen & Personen
Tipp: Starte mit 2-3 Skills, nicht mit allen. E-Mail + Kalender + CRM reichen für den Sales Qualifier. Web-Recherche kannst du später dazuschalten.
Schritt 4: Testlauf — Der erste Tag
Starte den Agenten im Beobachtungsmodus: Er analysiert, formuliert, schlägt vor — sendet aber nichts.
- Gib ihm 2-3 echte Test-Leads (gute, mittlere, schlechte)
- Prüfe, ob er sie korrekt qualifiziert
- Lies seine formulierten E-Mails — klingen sie nach dir?
Wenn >90% korrekt: Freigabemodus aktivieren. Wenn <90%: Briefing verfeinern.
Schritt 5: Freigabemodus → Autonomie
Tag 2-3: Agent sendet, aber du gibst jede Mail frei (30 Sekunden pro Freigabe).
Tag 4-5: Standard-Leads (eindeutig gut/schlecht) autonom. Nur Edge Cases zur Freigabe.
Tag 6-7: Volle Autonomie. Tägliches Summary per E-Mail: „Heute: 12 Leads, 4 qualifiziert, 3 Termine gebucht."
Das Ergebnis nach 1 Woche
Dein Agent arbeitet 24/7. Du wachst morgens auf und hast bereits qualifizierte Termine im Kalender — mit E-Mails, die klingen, als hättest du sie selbst geschrieben. Kein manuelles Lead-Screening mehr. Keine „Habe ich dem schon geantwortet?"-Panik. Kein „Wann soll ich das alles machen?"
„Vorher: 3 Stunden pro Tag für Lead-Qualifizierung. Nachher: 5 Minuten morgens das Summary lesen. 14 qualifizierte Termine in der ersten Woche — ohne dass ich eine einzige E-Mail geschrieben habe."
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